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Die Zerstörung der Regenwälder in Indonesien und Malaysia hat erschreckende Ausmaße angenommen. Neben der Tropenholzgewinnung geht die größte Bedrohung von der Palmölindustrie aus. Als Rohstoff zur Herstellung industriell gefertigter Lebensmittel und Kosmetika sowie der immer populärer werdenden Biokraftstoffe gewinnt Palmöl zunehmend an Bedeutung für die Industriestaaten.

Die großflächigen Waldzerstörungen bewirken einen erheblichen Anstieg der Konzentration des Treibhausgases CO2 durch Verbrennung bzw. Zersetzung großer Mengen organischer Substanz. Dies trifft ganz besonders auf die Torfwälder im Tiefland zu. Dadurch ist Indonesien trotz vergleichsweise geringer Industrialisierung nach den USA und China der weltweit drittgrößte CO2-Emittent.

Heute befindet sich ein Großteil der Plantagen auf Sumatra, die meisten neuen werden auf Borneo angelegt. In diesem Jahr aber brannten die Feuer erstmals großflächig in Papua, einem Garten Eden voller unbeschriebener biologischer Vielfalt. „Sumatra ist die Vergangenheit, Borneo ist die Gegenwart, Papua ist die Zukunft“. (Zitat aus „Was geht uns das an“ – Die Zeit von F. Habekuß)

Das Aktionsbündnis Regenwald statt Palmöl ist eine Aktionsgemeinschaft gemeinnütziger Organisationen, die sich für Naturschutz und Menschenrechte einsetzen. In ihrer Arbeit werden sie täglich mit den katastrophalen Folgen des Ölpalmanbaus konfrontiert. Das Bündnis bündelt Kompetenzen, um der damit einhergehenden verantwortungslosen Naturzerstörung und den Menschenrechtsverletzungen gemeinsam entgegen zu treten.

Wir als G.F.P. unterstützen dieses Bündnis.

Jeder kann mitmachen: regenwald-statt-palmoel.de