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Botanische Gärten

Auf dieser Seite sind botanische Gärten aufgelistet, die ein größeres Karnivorenangebot haben. Wenn Sie irgendwo positive Erfahrungen gemacht haben, schicken Sie eine Nachricht an webmaster at carnivoren.org. Bitte schicken Sie aber nicht unangefordert Bilder an uns.



Botanischer Garten der Universität Essen 

Eigene Darstellung:
"Wir sind grundsätzlich ein sehr kleiner botanischer Garten, haben aber eine doch sehenswerte Karnivorensammlung. Unsere Sammlung wird von Herrn Holger Hennern betreut, den Sie vielleicht als Ex-Präsidenten der GFP kennen. Wir haben im Freiland ein kleines Moorbeet, was überwiegend mit Karnivoren bepflanzt ist. Im Gewächshausbereich haben wir eine umfangreiche Sammlung an Zwergdrosera und auch eine ganze Anzahl Nepenthes. Unsere komplette Karnivorenliste [umfaßt] ca. 300 Species (…). Wir sind ein reiner Hochschulgarten, also nicht öffentlich, nach Anmeldung können unsere Sammlungen aber jederzeit besichtigt werden."

Anschrift:

Universität-GH-Essen
Botanischer Garten
Henri-Dunant Str. 65
45131 Essen

Kontakt:

Monika Fillippek
Tel. +49 201 183 7378


Palmengarten der Stadt Frankfurt (Main)

Der Besuch des Palmengartens lohnt sich auch, wenn keine JHV tagt. Karnivoren gibt es hauptsächlich im nördlichen Flügel des Schauhauses am Eingang in der Siesmayerstraße. Immerhin einige D.regia und große Heliamphoren. Die Sarracenien sehen nie richtig gut aus, aber dafür klappt die Kultur von Drosophyllum und von so einigen Töpfen Sonnentau. Größere Nepenthes gibt es noch im 1992 gebauten Tropicarium zu sehen. Der benachbarte botanische Garten hat in der Beziehung nichts zu bieten, aber einige schöne Orchideen und Steppenpflanzen (z. B. Adonis vernalis).

Anfahrtsbeschreibung:
http://www.palmengarten.frankfurt.de/deutsch/info/frame.htm

Veranstaltungstermine:
http://www.palmengarten.frankfurt.de/deutsch/veranst/frame.htm


Botanischer Garten der Universität Göttingen
 

Der Botanische Garten der Universität Göttingen bietet im Alten und Neuen Garten ganzjährig im Gewächhaus und im Freiland karnivore Pflanzen an. Im Neuen Botanischen Garten stehen die Freilandpflanzen im Zentrum des Gartens, in einem Sumpfbeet nahe des Info-Pavillons. Im Alten Botanischen Garten findet der Besucher sie im Kakteenhaus, hier liegt der Schwerpunkt auf der Gattung Pinguicula. Die meisten bei uns kultivierten Arten und Sorten (Sarracenia, Pinguicula, Darlingtonia, Drosera, Dionaea) sind auf Anfrage bei Herrn Dr. Callauch zu erwerben.

Botanischer Garten
Grisebachstr. 1a
37077 Göttingen
Fax: 0551/393556


Botanischer Garten der Martin-Luther-Universität Halle
 

Im Botanischen Garten der Universität in Halle wird eine umfangreiche Kollektion von Insektivoren kultiviert (z.B. Nepenthes: 22, Utricularia: 36, Genlisea: 3, Pinguicula: über 20, Heliamphora: 3 Arten). Während der Gartenöffnungszeiten sind von Mai bis Oktober in einer Schauvitrine Arten der Gattungen Byblis, Cephalotus, Darlingtonia, Dionaea, Drosera, Sarracenia und Utricularia zu sehen. In einem speziellen Gartenführer mit dem Titel "Fleischfresser und Schmarotzer im Pflanzenreich" (56 Seiten, zahlreiche Abbildungen; Preis:  2.00 €)  findet der interessierte Besucher viele Informationen zur Biologie der Insektivoren.

Axel Flaeschendraeger
Botanischer Garten der
Martin-Luther-Universität
Am Kirchtor 3
06108 Halle (Saale)
Tel.:  0345/ 5526276
Fax:  0345/ 5527096
 


Botanischer Garten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Der drittälteste botanische Garten in Deutschland (1593 gegründet) befindet sich seit 1915 im Neuenheimer Feld. Er ist recht klein (2,8ha) hat aber einige gut bewachsene Gewächshäuser (ein Schaukomplex mit Sukkulenten (Madagascar!), Kakteen, Bromelien, Orchideen, trop. Farne, Insektivoren), einen systematisch sortierten Garten und Freilandanlagen, in denen typische Pflanzengesellschaften gezeigt werden, u.a. ein Schwarzwaldmoor und einen Alpengarten, in denen allerdings Fettkraut und Sonnentau wieder ausgestorben sind. Von denen gibt es aber noch einige tropische Verwandte hinter Glas (im ersten Seitenflügel links). 120 Karnivorenarten sollen vorhanden sein, allerdings war zeitweise einiges falsch etikettiert. In zwei der Tümpel im Freiland wächst U.australis.
Eine weite Reise lohnt sich allein wohl nicht, aber wer mal nach Heidelberg kommt, ist auch nicht enttäuscht, wenn er vorbeischaut und eine kleine Sammlung begucken kann, die andere pflegen. Man kann dies auch mit einer Wanderung auf der Neckarwiese, bzw. mit einem Zoobesuch verbinden. Öffnungszeiten: Mo-Do sowie So und Feiertags: 9-12h, 13-16h.

Anschrift:

Botanischer Garten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 340
69120 Heidelberg

Kontakt:

Tel. +49 6221 54578

 
Anfahrtsbeschreibung:

http://www.botgart.uni-hd.de/public/besuchen.html

Veranstaltungsterming:
http://www.botgart.uni-hd.de/public/was_ist_los/aktuelles.html


Botanischer Garten der Universität des Saarlandes

Eine Insektivoren-Schauvitrine ist ganzjährlich im Schaubereich der Gewächshäuser (Haus 5c) für die Gartenbesucher zugänglich. Arten folgender Gattungen sind vertreten: Cephalotus, Darlingtonia, Dionaea, Drosera, Drosophyllum, Pinguicula, Sarracenia und Utricularia. Die Nepenthes-Sammlung ist im Schauhaus 2a zu besichtigen. Bei Führungen können gegebenenfalls auch Byblis, Genlisea und Roridula gezeigt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an den wissenschaftlichen Leiter des Botanischen Gartens:

Dr.Stein
Universität des Saarlandes
66123 Saarbrücken (Rural)
Stuhlsatzenhausweg


Botanischer Garten Würzburg

Von Mai bis Oktober steht eine Schauvitrine im Freien mit Insektivoren. Nach vorheriger Anfrage ist es möglich, auch die Bestände in den Anzuchthäusern zu sehen.

Anschrift:

Botanischer Garten der Universität Würzburg
Julius-von-Sachs-Platz 4
97082 Würzburg

Kontakt:

Dipl. Ing. agr. Martin Duschek
Technischer Leiter
Tel. +49 931 888 6240
Fax +49 931 888 6207

 

Grugapark Essen

Im Grugapark Essen werden zahlreiche Gattungen carnivorer Pflanzen kultiviert. Die Sammlung umfaßt Cephalotus-, Darlingtonia-, Dionaea-, Drosera-, Nepenthes-, Pinguicula-, Sarracenia- und Urticularia-Arten, die ganzjährig in zwei Vitrinen gezeigt werden. Die eine befindet sich im Foyer der Pflanzenschauhäuser, die andere im Tropenhaus. Ebenfalls im Foyer liegen kostenlose Faltblätter mit Informationen und Pflegetipps für fleischfressende Pflanzen aus. Im Freiland werden außerdem noch in einem Moorbeet oberhalb des Alpinums hauptsächlich Sarracenia -Arten kultiviert. Umfassende Informationen zu carnivoren Pflanzen finden Sie auf der Web-Site des Grugaparks.
 

Anschrift:

Grugapark Essen
Botanischer Garten
Virchowstr. 167a
45147 Essen

Kontakt:

Tel. +49 201 883 106
Fax +49 201 883 007

Anfahrtsbeschreibung:
http://www.grugapark.de/askizze.htm

Die folgenden Informationen stammen aus dem Buch "Die botanischen Gärten in Deutschland" von Loki Schmidt, daher ohne Gewähr!


Botanischer Garten der Stadt Altenburg

"Im feuchtwarmen zweiten Teil des Glashauses findet man Bromelien, darunter viele Tillandsien, den Rutenkaktus mit 40 Arten und eine ansprechende Vitrine mit Insektivoren, wie Sarracenia, Pinguicula und Drosera."

Botanischer Garten der Stadt Altenburg
Heinrich-Zille-Straße 12
04600 Altenburg
Tel. 03447/316982


Botanischer Garten Berlin Dahlem

"Interessant sind auch die Häuser mit den insektenfressenden Pflanzen oder den zumeist wenig bekannten Pflanzen aus Neuseeland und Australien."

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
Königin-Luise-Str. 6-8
14195 Berlin
Tel.: +49 30 838 50100,
Info-Tel. +49 30 38 50027
Fax +49 30 838 50186


Botanischer Garten Bielefeld

"Außerdem gibt es im Garten zwei kleine Glashäuschen: Das eine liegt am Seerosen-und Sumpfpflanzenbecken und beherbergt nur fleischfressende Pflanzen. Verschiedene Sarracenia-Arten aus Nordamerika, die winterfest sind, kann man auch bei Kälte durch die Scheiben betrachten. Andere frostempfindliche Arten werden im Sommer aus dem Anzuchtgewächshaus dazugepflanzt."

Botanischer Garten Bielefeld
Am Kahlenberg 16
33617 Bielefeld
Tel. 0521/513178


Botanischer Garten Bonn

"Getrennt von den Hauptgewächshäusern gibt es noch zwei kleine Gewächshäuser, die aber nicht für das Publikum geöffnet sind. Eines enthält Vertreter des Mittelmeergebietes; in dem anderen wachsen fleischfressende Pflanzen. Durch die Scheiben kann man verschiedene blühende Utricularien sehen."

Davon abgesehen gibt es noch einen Insektivorenpavillon. Anm. d. Webmaster

Botanischer Garten der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Meckenheimer Allee 176
53115 Bonn
Tel. 0228/732259


Botanischer Garten Braunschweig

"Neben den Gewächshäusern steht eine große Vitrine, in der verschiedene interessante Insektivoren wachsen."

Botanischer Garten der TU Braunschweig
Humboldtstraße 1
38106 Braunschweig
Tel. +49 531 391 5889


Botanischer Garten Dortmund

"Obwohl künstlich angelegt, haben sich durch sinnvolle Anlage und Pflege sowohl das Moor mit dicken Torfmoospolstern, mit Sauergräsern und großen rot glänzenden Flächen von Sonnentau (Drosera rotundifolia) auf dem dunklen Torf so gut entwickelt, daß man den Eindruck bekommt, eine natürlich entstandene Landschaft vor sich zu haben.

Botanischer Garten und Arboretum Rombergpark
Am Rombergpark 49b
44225 Dortmund
Tel. 0231/5024164


Botanischer Garten Erlangen

"Eine Bereicherung im Freilandbereich sind, von verschiedenen Geldgebern gestiftet, fünf heizbare Vitrinen… Daneben gibt es auch eine Vitrine mit Kakteen und eine mit Insektivoren."

Botanischer Garten der Universität Erlangen-Nürnberg
Loschgestraße 3
91054 Erlangen
Tel. +49 9131 8522669


Botanischer Garten Gießen

"Der Garten enthält ein Insektivorenhaus."

Botanischer Garten der Justus-Liebig-Universität Gießen
Senckenbergstraße 6
35390 Gießen
Tel. 0641/9935240


Botanischer Garten Karlsruhe

"Östlich des Systems gibt es ein kleines Hochmoorbeet, das mit anderen Moorpflanzen genauso zum sorgfältigen Betrachten einlädt wie die danebenliegende Vitrine mit verschiedenen Insektivoren, besonders Sonnentauarten, die alle aus Samen gezogen wurden."

 Botanischer Garten der Universität (TH) Karlsruhe

Am Fasanengarten 2
76131 Karlsruhe
Tel. +49 721 6082145

 

Botanischer Garten Kassel

 "Ein Karnivorenbeet als Tischbeet auf einer dicken Torfunterlage enthält kräfitige Schlauchpflanzen, verschiedene Sonnentauarten und Fettkräuter, während in einer Vitrine tropische fleischfressende Pflanzen wie die Venusfliegenfalle, Wasserschlauch und Kanenpflanze zu finden sind und Besucher, besonders Schulklassen, anziehen."

Lehr-und Versuchsanstalt der Universität Kassel

Heinrich-Plett-Straße 40
34132 Kassel
Tel. +49561 8044838

 

Botanischer Garten Kiel

 "Besucht man den Garten im Frühsommer, leuchten die gelben Blüten des Wasserschlauchs (Utricularia vulgaris), einer unserer fleischfressenden Pflanzen, über den dunklen Wasserflächen."

Botanischer Garten der Christian-Albrechts-Universität Kiel

Olshausenstraße 40
24098 Kiel
Tel.0430/8804275

 

Botanischer Garten Marburg

Karl-von-Frisch-Str.
35032 Marburg
Telefon: 06421 / 2821507

 

Botanischer Garten Mainz

Bentzelweg 9 a+b,
55128 Mainz
Telefon +49 6131-39 2 22 51
Fax +49 6131-39 23524

Das Insektivorenbeet hinter dem Nutzpflanzenhaus: 
"Zu sehen sind neben dem heimischen Sonnentau (Drosera rotundifolia) und dem Wasserschlauch (Utricularia) vor allem Arten aus Nordamerika, die bei uns ganzjährig im Freiland kultiviert werden können. Dazu zählen die Schlauchpflanzen (Sarracenia), die Kobrapflanze (Darlingtonia), aber auch die Venusfliegenfalle (Dionaea).
Im Sommerhalbjahr werden hier weitere Arten gezeigt, die in den Gewächshäusern überwintern, etwa große Sonnentauarten aus Südafrika. Die tropischen Kannenpflanzen (Nepenthes) müssen dagegen ganzjährig in den Gewächshäusern bleiben. Sie sind zeitweise im Tropenhaus (Haus 1) oder im Verbinder mit seinen Nebenhäusern zu sehen."

 

Botanischer Garten München

"Zwei kleine Glashäuser beherbergen einige fleischfressende Pflanzen, die die Anpassung an extrem magere Standorte zeigen."

Botanischer Garten München

Menzinger Straße 61
80638 München
Tel.089/17861350 (Eintrittskasse; 17861310 (Verwaltung)

 

Botanischer Garten Münster

"Der Karnivorenpavillon, der 1995 eingeweiht wurde, enthält einen Teil für fleischfressende Pflanzen der gemäßigten Zonen und einen geheizten Teil für tropische Karnivoren und ist sicher auch ein Anzeihungspunkt, da man ihn umrunden kann und so von allen Seiten einen Einblick bekommt."

Botanischer Garten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Schloßgarten 3
40149 Münster
Tel.0251/8323827

 

Botanischer Garten Oldenburg

"Von der Düne verläuft ein Bohlenweg zwischen einem kleinen Teich und dem Hochmoor, alle typischen Hochmoorpflanzen wie etwa Torfmoos und Sonnentau, wachsen hier ungestört nebeneinander."

Botanischer Garten der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Philosophenweg 41
26121 Oldenburg
Tel.0441/71636

 

Botanischer Garten Potsdam

"In einer anderen Nische sind viele fleischfressende Pflanzen untergebracht."

Botanischer Garten der Universität Potsdam

Maulbeerallee 2
14469 Potsdam
Tel.0331/9771950

 

Botanischer Garten Rostock

"Das angenzende Orchideenhaus beherbergt außer Orchideen auch eine Sammlung fleischfressender Pflanzen."

Botanischer Garten der Universität Rostock

Hamburger Straße 28
18051 Rostock
Tel.0381/2008096

 

Botanischer Garten Tübingen

"Vor den Gewächshäusern wachsen im Sommer in einer Vitrine fleischfressende Pflanzen, ein Anziehungspunkt für alle Besucher."

Botanischer Garten der Universität Tübingen

Hartmeystraße 123
72076 Tübingen
Tel. +49 7071 29 78822

 

Botanischer Garten Wilhelmshaven

"Das Glanzstück des Gartens, das allein schon einen Besuch lohnt, ist das Hochmoorbeet. Im Rund ist ein Sockel aus Torfsoden aufgebaut, davor grünt üppig Torfmoos. Da findet man alle drei einheimischen Sonnentauarten (Drosera rotundifolia, D. intermedia, D. anglica).

Botanischer Garten Wilhelmshaven

Gökerstraße 125
26384 Wilhelmshaven
Tel.04421/304543

 
 
In den folgenden botanischen Gärten soll es ebenfalls Insektivoren geben, wie Besucher mitgeteilt haben, nähere Informationen der botanischen Gärten selbst haben wir noch nicht erhalten, also ohne Gewähr.

Des Weiteren gibt es im Rombergpark in Dortmund einige "einfache" Karnivoren (Dionaea, einige Sarracenia- und Nepenthes-Hybriden, Drosera capensis), wie uns mitgeteilt wurde.

Im Internet existieren Listen mit botanischen Gärten, man kann daran allerdings nicht direkt erkennen, wie gut das jeweilige Karnivorenangebot ist:

 

 

 
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