Mitteilungsorgane der G.F.P.

Der Newsletter (Mailingliste)

Als Ergänzung zum Rundbrief gibt es den G.F.P.-Newsletter. Jedes Mitglied der G.F.P. kann, sofern es Zugang zum Internet hat, diesen Newsletter in der Online-Verwaltung abonnieren und Beiträge direkt an den Mailinglisten-Leiter senden.
In dem Newsletter werden aktuelle Mitteilungen aller Art verbreitet wie Hinweise auf Treffen der Regionalgruppen, Beiträge in den Medien, organisatorische oder fachliche Neuigkeiten oder Änderungen oder eilige Fragen von Mitgliedern und natürlich auch Internet-Tipps. Die Versendung der Mails erfolgt unregelmäßig, je nach aktuellem Anlass. Im Jahr 2000 wurden genau 70 Newsletter versendet; die Zahl der Newsletter-Abonnenten liegt derzeit etwa bei 220 Mitgliedern.

Der Newsletter folgt bestimmten Regeln, die von den Teilnehmern einzuhalten sind.

  • Feedback zum Newsletter
  • Ihr Ansprechpartner für den Newsletter:
    David-Emil Wickström, Leiter der Mailingliste und Webmaster

    Beispielausgabe eines Newsletters:

    Hier lesen Sie eine (leicht gekürzte) Ausgabe des G.F.P.-Newsletters 2-2001

    Hallo,
    
    [...]
    Diesmal sind zwei Beiträge und eine Ankündigung dabei. Die Beiträge sind von Georg
    zum Konservationsprojekt der italienischen Karnivoren-Gesellschaft und von Peter mit
    einigen Ideen zur Samenzentrale.
    
    Und jetzt die Ankündigung:
    am 8.4.2001 findet um 15:00 das nächste Treffen der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg
    bei Mathias Jeske (Am Postfenn 33, Berlin, Tel.: 30812984) statt.
    Es wäre schön, wenn Ihr Euch vorher bei Matthias oder mir meldet,
    damit wir wissen, wieviele kommen (und damit Ihr auch wisst,
    wie Ihr genau dort hinkommt!).
    
    So, schönen Abend noch!
    
    david-emil
    xxxxxx
    Von:                Georg Stach
    eMail:              stach@carnivoren.org
    Betreff:            Conservation Project
    Homepage:           www.FleischfressendePflanzen.de
    
    In unserem Forum hat sich Filippo Tassara von der italienischen
    Karnivoren-Gesellschaft gemeldet.
    Ich übersetze seinen Beitrag dazu; [...]
    --
    Lieber Georg und alle weiteren,
    
    Unsere Gesellschaft ist sehr jung (weniger als 5 Jahre alt).
    Nach einer kurzen Dauer der allgemeinen Karnivoren-Widmung bemerkten
    einige von uns, dass auch in Italien eine ansehnliche Zahl von wilden
    Karnivoren wachsen. Wir unternahmen eine kurze Forschung und haben
    festgestellt, dass sie bisher sehr unzureichend studiert worden sind und,
    obwohl streng durch das Gesetz beschützt, viele von ihnen beinahe
    unbekannt waren. Wir konnten ebenso beobachten, dass viele von ihnen stark
    gefährdet sind, aber dem Schutz ihrer Standorte nur sehr wenig
    Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Daher entschlossen wir uns, Daten
    über sie zu sammeln, um die genaue Situation festzustellen und um zu
    verstehen, ob wir irgendetwas für ihre Erhaltung tun können. Wir haben
    desweiteren geplant ein Buch vorzubereiten, welches unsere wilden Arten
    beschreiben wird so dass mehr Leute wissen, welche interessanten Pflanzen
    hier wachsen. Also begannen wir unsere Suchen letzten Frühling und konnten
    bereits viele interessante Dinge beobachten. Es war sehr schön anzusehen,
    dass viele Botaniker unsere Arbeit als wichtig betrachteten und uns eine
    Menge Inforamtionen gaben. Es muss noch sehr viel getan werden; einge
    Species werden nun in Italien als ausgerottet eingestutt (Aldrovanda, U.
    bremii, U. intermedia), doch wir werden mehr Forschungen anstellen um
    herauszufinden, ob dies wahr ist oder nicht. Wenn wir irgendwelche von
    ihnen [den ausgerotteten Karnivoren] finden würden, wäre es möglich, an
    eine Wiederansiedlung in geeigneten, neuen Habitaten zu denken.
    
    
    Ich habe mich gefragt, was andere Gesellschaften in diesem Bereich tun,
    und in Zukunft wäre es schön, eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen
    Ländern zu haben.
    
    Mit den besten Grüßen,
    
    Filippo Tassara
    
    ---
    [...]
    
    Mit karnivoren Grüßen,
    
    Georg Stach
    
    
    xxxxxx
    Von:                Peter Krbez
    eMail:                peterkrbez@hotmail.com
    Betreff:                Pflanzenvermittlung, Samenzentrale
    
    Besonders das Tauschen von Brutschuppen der Zwergdrosera  finde ich
    sehr praktisch und eine gute Idee.
    Auch die Samenzentrale ist eine gute Einrichtung zum Ausbau
    einer Karnivorensammlung. Ich werde mich auch bemühen, wieder einige Samen
    zu "spenden" (nicht was Ihr glaubt!). Hiezu möchte ich den Vorschlag machen,
    über die Samenzentrale auch Knollen von Knollendrosera im Sommer anzubieten.
    Zumindest einige Monate im Jahr sollte man diese fast ebensogut wie Samen
    aufbewahren und verschicken können. Bei Brutschuppen ist das leider nicht
    so gut möglich. Ich hoffe, es finden sich einige Mitglieder,
    die Tochterknollen anbieten können und dass die Samenzentrale
    diese ins Angebot aufnehmen kann!
    
    Mit carnivoren Grüßen,
    
    Peter
    
    --
    Bei Fragen, Anregungen oder Beiträgen:   newsletter@carnivoren.org
    GFP-Homepage:                            www.carnivoren.org
    Die aktuellen Rundbriefregeln:           www.carnivoren.org/rb/rb_regeln.html
    
    [...]